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Filmbild "Carlos - Der Schakal" (Foto: © Film En Stock - Egoli Tossell Film) |
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Im Fachprogramm müssen sich die Kinomacher den aktuellen technischen Entwicklungen, wie Digitalisierung und 3D stellen. Der Umschwung in ein neues Branchenzeitalter steht unmittelbar bevor, sagt Burkhard Voiges vom Kino in den Hackeschen Höfen (Berlin) und Mitorganisator der Filmkunstmesse Leipzig.
Laut Voiges macht die sogenannte Arthouse-Branche etwa 20 Prozent des gesamten Kinomarktes aus. Das ist ein eigenständiger Markt, der sich mit eigenen Häusern und eigenen Strukturen vom Mainstreammarkt abgesetzt hat, so Voiges. Die Digitalisierung werde bewirken, dass die Verleiher angesichts der damit verbundenen Einsparungen immer mehr Filme in die Kinos bringen. Deren Laufzeiten und damit der Umsatz pro Film würden dann allerdings sinken.
Für notwendige technische Umrüstungen müsse es funktionierende Förderprogramme geben, fordert die Geschäftsführerin der AG Kino- Gilde, Eva Matlok. Sonst werde ein Teil der vielfältigen Kinolandschaft verschwinden. Es geht ums Überleben.
Annett Riedel/hog/dpa |