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Festivaldirektor Claas Danielsen (Foto: André Kempner) |
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Leipzig. Das Leipziger Dokumentarfilmfestival präsentiert dieses Jahr Filme aus dem Kaukasus. Zu sehen sind Dokumentationen von Filmemachern aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, dem Süden der Russischen Föderation und Tschetschenien. Die Besucher können sich einen tiefen Einblick und ihr eigenes Urteil über diese Region verschaffen, die landschaftlich atemberaubend schön und zugleich seit Jahrhunderten heiß umkämpft ist, teilten die Organisatoren des Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm am Dienstag mit. Im 53. Festivaljahrgang sind vom (18. bis 24. Oktober 2010 rund 350 Filme von mehreren Kontinenten zu sehen.
Im Kaukasus-Special werden natürlich der Tschetschenienkonflikt, der Konflikt zwischen Georgien und Russland und die Spannung zwischen dem Islam und dem Christentum eine Rolle spielen, sagte Festivaldirektor Claas Danielsen. Das ist für uns selber auch ein Abenteuer, weil die Produktionsbedingungen dort sehr schwierig sind. Wir müssen uns auf die Suche nach Filmemachern begeben.
Ein weiteres Spezialprogramm des Festivals widmet sich - vor dem Hintergrund der Finanzkrise - dem Geld. Die Kuratorin macht sich auf die Suche nach Dokumentar- und Animationsfilmen, die das Thema zum Teil humorvoll und zum Teil sehr ernst ergründen, sagte Danielsen. Es gehe darum, welche Rolle Geld heute in unserer Gesellschaft spiele - und wie sie sich im Verlauf der Zeit geändert hat.
dpa |