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Galerist Hilario Galguera (Foto: Rembarz) |
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Leipzig. Auf London folgt Leipzig: Der britische Künstler Damien Hirst (44), bekannt für eingelegte Kälber und diamantbesetzte Totenschädel, präsentiert sich in mehreren Ausstellungen als Maler. Vom 16. Januar an ist die Schau Dark Trees in der deutschen Repräsentanz der mexikanischen Galerie Hilario Galguera in Leipzig zu sehen. Acht Arbeiten werden dort gezeigt. Die Gemälde sind düster und geheimnisvoll, sagte eine Sprecherin der Galerie der dpa. Seit Oktober zeigt eine Schau in der Londoner Wallace Collection erstmals Malerei von Hirst.
In London hängen unter dem Motto No Love Lost, Blue Paintings 25 Ölgemälde aus den Jahren 2006 bis 2008, in Leipzig sind Werke von 2009 zu sehen. Die Themen sind nach wie vor Tod und Vergängnis und Heimsuchung von düsteren Träumen, sagte die Galerie-Sprecherin. Die Schau im Leipziger Galerien-Zentrum Spinnerei ist bis zum 6. Februar zu sehen, am 15. April folgt dann in der Galerie in Mexiko ein zweiter Teil mit rund 40 Arbeiten. Die Londoner Exposition dauert noch bis zum 24. Januar.
Der Selbstvermarktungs-Künstler, der wegen seiner Kommerzialität nicht unumstritten ist, hatte jüngst betont, er wolle auch als Maler anerkannt werden. Er hatte unter anderem mit einer Auktion bei Sothebys für Wirbel gesorgt, bei der er mit seinen Werken einen Rekordpreis von fast 140 Millionen Euro erlöste.
Internet: www.galeriahilariogalguera.com/newdata/english.html |