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Foto: André Kempner |
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Leipzigs Lesben und Schwule begehen auch 2009 wieder den Christopher Street Day (CSD) als einwöchiges Festival. Unter dem Motto "Homophobie ist heilbar!" treffen sie sich vom 4. bis 12. Juli zu einem bunten Programm aus politischen sowie kulturellen Veranstaltungen und Parties.
Über das Leipziger Motto wurde in einer bundesweiten Internetumfrage abgestimmt. "Wir freuen uns sehr über dieses Abstimmungsergebnis und fühlen uns in unserer politischen Ausrichtung des CSD in Leipzig bestätigt. 40 Jahre nach 'Stonewall' ist es Zeit, den CSD-Schwerpunkt wieder mehr auf inhaltliche Diskussionen zu legen, denn es gibt noch vieles zu verändern - vor allem in den Köpfen!" sagt Dirk Bockelmann vom Organisationsteam.
Im Juni 1969 widersetzten sich homosexuelle Frauen und Männer in der Bar "Stonewall Inn" auf der New Yorker Christopher Street zum ersten Mal den Übergriffen der Polizei. Einige Tage lang herrschten bürgerkriegsähnliche Zustände. Aus dem gewalttätigen Protest erwuchs später die friedliche Gaypride-Bewegung mit dem Ziel, Rechte und Anerkennung für Schwule und Lesben in der Gesellschaft zu erkämpfen und zu festigen. Heute sind die weltweiten Veranstaltungen zum Christopher Street Day Mega-Events mit bis zu einer Million Teilnehmern. |