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Christian Bale (Fotos (3): Sony Pictures) |
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Das Feuilleton brummt. Immer wenn die Neuauflage eines etablierten Leinwand-Mythos in die Kinos kommt, wird von Kulturredakteuren neuerdings der Epochenbruch ausgerufen: Der aktuelle Batman steht plötzlich für ein bröselndes Wertesystem und das Ende aller Ironie, der junge Captain Kirk für eine Renaissance des Ödipus-Komplex und eine vaterlose Gesellschaft.
Auch dem Terminator geht es nicht anders. Denn der vierte Teil der Saga, der ab Donnerstag in den Leipziger Kinos zu sehen ist, bietet ausreichend Stoff um ihn in einen Spiegel radikalen Wandels umzudichten. So bewies in den frühen Terminator-Filmen noch ein Sprüche klopfender Arnold Schwarzenegger, dass Maschinen auch nur Menschen sind. In "Terminator: Die Erlösung" dreht sich hingegen alles um den Rebellenführer John Connor (Christian Bale), der sich zwei Stunden lang durch eine apokalyptische Welt des Jahres 2018 schießt und sprengt um dafür zu sorgen, dass Menschen nicht zu Maschinen werden. |