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Die Musikszene der Stadt ist lebendig wie lange nicht. Das belegt unsere Serie über Leipziger Bands. In Folge 91 portratieren wir Nils Parkinson, die mit funky Beats die Sale zum Kochen bringen.
Beginnen wir mit großen Worten. Mit den großen Worten, die 1970 Mister George Clinton, exzentrisch und irrwitzig genug, um als großer Prophet durchzugehen, seiner Gemeinde ekstatisch beseelt entgegen sang: Free your mind, and your ass will follow/The kingdom of heaven is within/Open your funky mind, and you can fly
Halleluja, wäre da noch hinzu zu fügen. Auch weil an dieser Stelle ein kleiner Zeitsprung erfolgt, der von eben jenen 1970er Clinton-Lyrics (für die Ewigkeit konserviert auf dem grandiosen Funkadelic-Album Free Your Mind) in die Vorweihnachtszeit des Jahres 2004 führt. In eine Nacht, in der laut Nils-Parkinson-Gründungsmythos der erste Schnee jenes Winters auf Leipzig fiel. Was hier erwähnt werden sollte, weil es nicht nur ziemlich stimmungsvoll, sondern auch in spiritueller Hinsicht interessant ist. Suchten doch drei (!) Männer Zuflucht vor dem Schneetreiben in der Behaglichkeit des Beyerhauses. Nun waren Christoph Brückner, Oliver Ollsen Dziemba und Urmel Fischer mitnichten Morgenland-Heilige, trafen sich aber, um wahrlich Großes zu tun. |