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The All-American Rejects - When The World Comes Down
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Fotos (3): Universal Music
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Man muss gelegentlich tief fallen, um wieder aufsteigen zu können. Die US-Rockgruppe All-American Rejects geriet in den vergangenen Jahren in ihrer Heimat vom Geheimtipp zum Chartstürmer. Im Fahrwasser von Green Day (nach dessen Song "Reject" sie sich einst benannten), Jimmy Eat World oder Blink 182 erreichte ihr 2002 bei einem kleinen Label veröffentliche Debütalbum bereits Platinstatus. Nach ihrem zweiten, bis in die US-Top-Ten empor geschnellten Longplayer "Move Along" nahmen sich die vier Herren aus Oklahoma allerdings eine längere Auszeit, um erstmal mit den entstandenen Problemen fertig zu werden.

Wie es heißt, empfand sich zumindest ein Bandmitglied nach den großen Erfolgen und gewachsenen Erwartungen soweit in der vermeintlichen Bringeschuld, dass Psychosen ein Weiterarbeiten kaum möglich machten. Anstatt die Flinte ins Korn zu werfen, fanden die All-American Rejects ihre eigene Lösungsstrategie: Sie begaben sich, wie einst Beat-Poet Jack Kerouac, auf eine Tour durchs Land. Im Fond ihres Busses entstand zwischen Georgia und Alabama dabei so mancher Song, der nun auf dem dritten Longplayer "When The World Comes Down" auch für die Öffentlichkeit zugänglich wird.


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Trotz dieses vermeintlich düsteren Ausgangspunktes, geleiten die elf neuen Lieder das Grundverständnis der Band vom New-Rock früherer Tage nun deutlich in Richtung Pop. Eingängigkeit und Verträglichkeit scheinen zumindest bei der Produktion der Platte Vorgaben gewesen sein. Wie es immer so schön heißt: Manch' Ecke und Kante ist auf "When The World Comes Down" quasi schon vor der Verdauung rund gelutscht worden, so dass sich nur noch in wenigen Momenten die Authentizität der Band als grund-ehrliche Rocker-Gruppe spüren lässt.

Dafür vermag die Scheibe, angeführt von der schon jetzt in hiesigen Radiostationen für Furore sorgenden ersten Single "Gives You Hell", den Hörerkreis der All-American Rejects noch bedeutend zu erweitern. Ploppig und Flockig, wie ein guter Rock-Song mit Potential zum Sommerhit sein muss, wissen die Stücke den Wiedererkennungs-Synapsen im Gehirn kräftig Zucker zu geben. Zudem ist die Songauswahl im Ganzen recht abwechslungsreich, so dass keine Balladen- oder Rockriff-Monotonie den guten Gesamteindruck trüben mag.

Matthias Puppe, leipzig-live.com


Weitere Informationen
allamericanrejects.com
allamericanrejects.de
Myspace
Tracklist

I Wanna
Fallin' Apart
Damn Girl
Gives You Hell
Mona Lisa
Breakin'
Another Heart Calls
Real World
Back To Me
Believe
The Wind Blows

Bonus (Demos)

I Wanna
Damn Girl
Fallin' Apart
Mona Lisa
Real World
Here I Sit Demo

Label: Interscope / Universal

Kurzportrait

Bandmitglieder: Tyson Ritter (voc, bs), Nick Wheeler (git), Mike Kennerty (git), Chris Gaylor (dr)

Genre: Rock

Diskographie: The All-American Rejects (2003), Move Along (2005), When the World Comes Down (2009)



letzte Aktualisierung: 23.12.2009 14:17:21



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