| Kompakt |
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Genre: Progressive Rock/Metal
Bandmitglieder: Patrick Paddy Spitzner (Gesang, Bass), Markus Von Tronje Dütsch (Gitarre), David Dave Sommer (Schlagzeug)
Diskografie: Visible (2005), Heartbreak Begins (Demo, 2005, beide noch unter dem Bandnamen Goth Romance), Silence Broken (2009)
Konzerte: 3. April, 21 Uhr, im Anker (Renftstraße 1) als Teilnehmer des Jugendfestival-Vorausscheides von Courage zeigen |
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Sollte es mit der musikalischen Karriere nicht klappen, sieht Dave seine Zukunft in der Computerbranche. In diese Richtung denkt allerdings keiner der drei eine Arbeit, die der beruflichen Erfüllung als rockende Combo gleich käme, können und wollen sie sich nicht vorstellen. Irgendwann soll deshalb ihre Leidenschaft nicht nur Gewinn fürs Gefühl abwerfen.
Roses On Dust (RoD) haben einen langen Findungsprozess hinter sich. Ihre Geschichte beginnt mit der Gründung des Vorläufers Goth Romance vor sechs Jahren. Paddy, damals an der Gitarre, holte Dave als Drummer, doch die restliche Besetzung variierte ständig; nach zwei CD-Veröffentlichungen und mehreren personellen Wechseln folgte die Umbenennung in Schizophrayne, mit einer zusätzlichen Sängerin und einem Basser. So richtig hat das aber noch nicht hingehauen, erzählt Dave. Ende 2006 bauten er und Paddy das Projekt Roses on Dust auf, Schizophrayne hingegen wechselte in den Standby-Modus und blieb es.
Als Paddy 2007 aus gesundheitlichen Gründen das regelmäßige Gitarrenspiel aufgeben musste, stieß von Tronje hinzu, der sich zuvor wegen künstlerisch unterschiedlicher Vorstellungen von der Band Demiurg getrennt hatte. Paddy behielt das Mikro, wechselte aber ans Keyboard. Schleichend mutierte der Stil von Roses On Dust weiter; vor knapp einem Jahr schnappte sich Multitalent Paddy den Bass, die Tasten verschwanden aus dem Soundgebilde, das allmählich vom Gothic-Ansatz hin zu Progressive Rock und Metal mutiert war. Das garantiert eine enorme Bandbreite und engt uns nicht ein, wir können wunderbar experimentieren, konstatiert Markus Dütsch, der für RoD auch Booking und Management übernimmt.
Ihr Stil manifestiert sich schon im Namen: melancholisch blutende Romantik auf einem Hintergrund von knirschend-reibendem Staub. Wenn der Frontmann eindringlich gegen eine Wall Inside Your Head ansingt, hat von Tronje schon ein zupackend grummelndes Gitarren-Thema ausgebreitet und wird später von Daves Schlagzeug-Hieben mächtig nach vorn getrieben. |