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Tagebuch des "Team Schweinevogel" auf dem Weg nach Banjul

Teil 2: 2. bis 4. März

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Ole und Kayer im Interview
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2. März 2009

Die Monsteretappe begann für uns mit Wecken um 7.00 Uhr. "Das ist ja ein Scheißurlaub!". Ein typisch französisches Frühstück half uns in den Tag. Wir haben erstaunlich schnell aus Bordeaux herausgefunden. Eigentlich geht die Rallyeetappe von Angouleme nach Madrid. Das ist laut Roadbook schon die längste Etappe der Rallye. Wir müssen aber, weil wir das so wollen, noch ein wenig weiter. Wir besuchen unseren nächsten Kontakt unten in Tarifa und 1403 km sollten laut Navi noch vor uns liegen. Manchmal lag aber nur Nebel vor uns...

Unsere Fahrt war nicht ganz so abwechslungsreich. Zuerst überholten wir das Team Wüstenkäfer Ost West. Dann mußten wir mal tanken. Ja und dann wieder fahren. Oh, sogar Maut Maut haben wir mit Franzosen und später mit Spaniern gespielt, aber die haben immer gewonnen. Jetzt haben wir keine Lust mehr.

In Spanien kommen uns schon den ganzen Tag R4-Rallyeautos entgegen. Wer kann uns sagen, was das für eine Veranstaltung ist, wo kommen die her, wo fahren die hin, warum und wenn ja wie viele? Das müssen tausende sein - wirklich alles nur Renault R4.

Bei absolutem Scheißwetter in Tarifa angekommen, aber glücklich gewesen, endlich da zu sein.


In Spanien, mit Blick auf Afrika.
3. März 2009

Unser erster freier Tag war hart erarbeitet und begrüßte uns mit Sonnenschein. Dafür hat es sich gelohnt so eine Killeretappe auf sich zu nehmen. Wir kamen nachts 1 Uhr in Tarifa an. Wir freuen uns, dass wir jetzt schon den afrikanischen Kontinent sehen können, den das komplette "Team Schweinevogel" noch nie zuvor im Leben betreten hat.

Wir schlenderten mit unseren Kontakten durch die Ortschaft, am Strand entlang und verschwanden für eine kleine Ewigkeit und für euch in einem dunklen Internetcafe.

So richtig warm ist es hier am südlichsten Festlandzipfel Europas auch nicht gerade. Aber wir haben frei und wir gewinnen immer mehr Fans.


Ole in Tanger.
4. März 2009

Auch in Afrika gibt es beschissenes Wetter. Wir sind heute morgen pünktlich in Algeciras zu den anderen Teams gestossen. Bis dahin war es ja zum Glück nicht weit für uns. Dort haben alle gemeinsam gewartet. Es war saukalt und windig. Irgendwann, nachdem alle ihr Fährticket bezahlt hatten, durften wir ein Stück weiter vorn auf die Fähre warten.

für uns ging es dann irgendwann los, während die anderen ein wenig länger auf die Folter gespannt wurden.

Als das Schiff dann endlich ablegte und die gar nicht so enge Meerenge von Gibraltar entlangdieselte, spürten wir den Hauch der Freiheit. Oder doch nur den Wind und die Gischt?

Endlich in Tanger in Marokko angekommen, war es wie in Europa. Kalt, windig und regnerich und wir durften ewig warten. Unser Etappenziel war ein Campingplatz ca.100 km weg von Tanger. Während der Fahrt dahin ist das Wetter nicht besser geworden und die Landschaft sah aus wie Thüringen ohne Wald.

Das "Team Schweinevogel" war so frei darauf zu verzichten, dass Zelt bei strömendem Regen in den Schlamm zu stellen und war wieder mal das erste Team, diesmal im Hotel.

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letzte Aktualisierung: 14.03.2011 13:05:41



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