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Französisches Kino und Leipzig und Halle
Programm
Foto: Festivalplakat
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Zum mittlerweile 14. Mal präsentieren die Französischen Filmtage vom 19. bis 26. November herausragende Filmproduktionen unserer westlichen Nachbarn in Leipzig und Halle. Insgesamt 45 Produktionen - darunter 15 neue Filme - finden den Weg auf die Leinwände der teilnehmenden Lichtspielhäuser. In Leipzig sind dies die Passage-Kinos, die Cinémathèque in der naTo und die Schaubühne Lindenfels.

Zur feierlichen Eröffnung am 19. November kehrt eine europäische Kinolegende zurück auf die deutschen Leinwände: Pierre Richard verschlägt es in Christophe Barratiers "Paris, Paris! Monsieur Pigoil auf dem Weg zum Glück" (Originaltitel "Faubourg 36") in die französische Hauptstadt der 1930er Jahre. Gemeinsam mit der Belegschaft eines heruntergewirtschafteten Musiktheaters kämpft er darum, das geschlossene Haus mit einer eigenen Show wieder zu eröffnen. Als gutherziger Trottel in Komödien wie "Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh" feierte Pierre Richard in den 1970er und 1980er Jahren große Erfolge. Regisseur Christophe Barratier ist den deutschen Kinogängern vor allem durch seinen Erfolgsfilm "Die Kinder des Monsieur Mathieu" bekannt. Die Eröffnungsveranstaltung mit kulinarischen Spezialitäten und Live-Musik der Gruppe "La Concierge" beginnt 20 Uhr. Weitere Aufführungen von "Paris, Paris" sind am Freitag, 20.30 Uhr, sowie am Sonnabend, 17.30 Uhr, ebenfalls in den Passage-Kinos geplant.


Zum Thema
Pierre Richard in "Paris, Paris". Foto: Constantin Film
Das Festival im Web
Mehrere thematische Filmreihen ergänzen das Programm aus aktuellen Kinoarbeiten. So widmet sich das Festival unter dem Titel "Regarde La Banlieu" den Pariser Problemvierteln und Vororten. Sehr erfreut ist die Festivalleitung, dass Schauspielerin Emilie de Preissac am 22. November in der Cinémathèque und einen Tag später auch in Halle persönlich ihren Film "Regarde Moi" dem Publikum vorstellt. Das fesselnd inszenierte und überzeugend gespielte Drama begleitet eine Mädchen- und eine Jungsclique einen Tag lang durch ihren tristen Alltag und zeigt das Erlebte jeweils aus weiblicher- und männlicher Sicht.

Mit seinem Dokumentarfilm über François Truffaut hebt ARTE eine der prägendsten Persönlichkeiten der internationalen Filmgeschichte ins Programm der diesjährigen Französischen Filmtage. Am 24. November läuft die Dokumentation im Rahmen eines Truffaut-Spezials in der Schaubühne Lindenfels, anschließend ist dessen Debütfilm "Les Quatre Ents Coups" aus dem Jahr 1959 zu sehen.


Zum Thema
Auch "Willkomen bei den Sch'tis" ist im Programm der Französischen Filmtage. Foto: Prokino
Kino-Tipp: "Willkommen bei den Sch'tis"
Abgerundet wird das Programm mit einer kleinen Reihe zum schwullesbischen französischen Kino und Aufführungen aktueller französischer Erfolgsfilme, wie dem Publikumsrenner "Willkommen bei den Sch'tis".

Karten für alle Vorstellungen sind zu den üblichen Eintrittspreisen an den jeweiligen Kinokassen erhältlich. Auch in diesem Jahr können die Festivalbesucher wieder unter allen neuen Filmen ihren Liebling wählen und verschiedene Preise, wie ein Wochenende in Paris oder einen Abend in einem französischen Restaurant gewinnen. Die Teilnahmekarten liegen in den Kinos aus.

ar, leipzig-live.com



letzte Aktualisierung: 18.11.2008 17:19:35



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