| Kompakt |
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Genre: Goth n Roll
Bandmitglieder: Missii van Miro (Vocals), Vicco69 (Guitar), The SaSa (Guitar), Tom (Bassguitar), DaveZ: Drums
Diskografie: noch Fehlanzeige
Nächste Auftritte: 14. November im Anker (21 Uhr) |
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Der Bandklang formte sich erst allmählich. Man fand zusammen und lief auseinander, es gab einige Umbesetzungen, bis sich der jetzige Stamm gefestigt hatte. When darkness falls, we are around
formulieren sie auf der Myspace-Präsenz so etwas wie einen Leitspruch. Doch der täuscht ein wenig: Das stilistische Tendenzpendel hat sich längst vom Goth-Rock der reinen Lehre weg bewegt und schlägt mächtig aus in Richtung Ruppigkeit des Punk. In ihren Konzerte covern sie Songs von The Cure und Depeche Mode ebenso wie Stücke der göttlichen Ramones und der leider fast vergessenen Bates. Das zeigt die Bandbreite.
Ohne, dass sie direkte Vorbilder nennen, liegt ein bestimmter Vergleich einigermaßen nahe, zumal der Kunstname des Bandgründers einen eindeutigen Hinweis gibt: Diese Mischung aus dreckigem Rock n Roll mit Punkeinschlag auf der einen und einem starken Hang zur Dunkelgotik auf der anderen Seite gibts es auch bei der finnischen Band 69Eyes, die den Goth n Roll eigentlich erfunden hat.
Ein erklärtes Vorbild haben sie jedoch ebenso wenig wie ein festes stilistisches Ziel. In ihrer Musik lassen sie sich einfach von ihren Stimmungen treiben. Und so kommen sie mal bei stampfendem Rock, mal bei wütendem Punk und dann aber auch wieder bei einer schmachtenden Ballade an. 24 Mirrors wollen sich keinem bestimmten Klischee unterwerfen. Sie bedienen einfach alle.
Ihre Musik soll transparent bleiben, sie wollen keine Künstlichkeiten, ein gutes Riff kann mehr sagen als zehn verschachtelte Kunstlieder. Genau auf die Zwölf sollen die Tracks kommen; was man in einem Drei-Minuten-Song nicht vermitteln kann, schafft man auch in einem Viertelstunden-Epos nicht. Was keineswegs heißt, dass alles betont simpel klingen soll. Seit Kurzem ist Zweitgitarrist SaSa mit von der Partie, der brachte Gitarrenkraft und solistische Hochgeschwindigkeit direkt von seiner Metallica-Cover-Band mit ins Geschehen.
Mit zwei Gitarren lassen sich eine Menge Effekte erzielen, jetzt gibts Rhythmusdruck und Melodie gleichzeitig. Drummer DaveZ verprügelt die Felle auch noch bei den Melodic-Metallern von Roses On Dust, die zusammen mit 24 Mirrors heute in der Open-Stage-Reihe im Werk II auftreten. Die 24 Spiegel sind allen aber das Wichtigste. |