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Das Sammlerpaar Arend und Brigitte Oetker präsentiert erstmals einige seiner erworbenen Kunstwerke in einer eigenen Ausstellung. Rund 100 Werke zeitgenössischer Künstler - darunter Isa Genzken, Martin Kippenberger und Rosemarie Trockel, Peter Fischli, David Weiss und John Baldessari - sind vom 29. August bis 26. Oktober in der Leipziger Galerie für Zeitgenössische Kunst (GfZK) zu sehen. "Wir zeigen hier das, was uns in den vergangenen 20 Jahren interessiert hat", sagte der Unternehmer in Leipzig. Der 69-Jährige ist Urenkel von Firmengründer August Oetker, der einst die Marke Dr. Oetker etablierte, und Aufsichtsratschef des Konfitüren-Herstellers Schwartauer Werke.
Die Schau "Gedichte der Fakten" gehört zur Reihe "Carte Blanche", in der elf Privatsammler und Unternehmen zwei Jahre lang eigene Ausstellungen kuratieren dürfen. Sie zahlen je Schau 20 000 Euro, unter anderem für Strom, Heizung, Aufsichten und Publikationen. Die Leipziger Galerie hat dieses Finanzierungsmodell entwickelt, weil die Kluft zwischen den gleichbleibenden Zuwendungen für den laufenden Betrieb und den steigenden Betriebskosten immer größer wird. |