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Martin Naumann, geboren 1932 in Leipzig, kam auf Umwegen zur Fotografie. Der ausgebildete Stuckateur und Radrennfahrer aus Leidenschaft wurde 1952 Mitglied der DDR-Nationalmannschaft, beendete aber aus familiären Gründen 1956 seine sportliche Karriere. Dem Volontariat als Bildreporter folgte ein Journalistik-Fernstudium an der Universität Leipzig. Über zwanzig Jahre, von 1966 bis 1987, führte Naumann den Vorsitz der Sektion Bildjournalisten des Journalistenverbands der DDR im Bezirk Leipzig. Er war Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig zum Thema Methodik der Bildnachricht. Von 1990 bis 1992 leitete er den Bereich Bild bei der Leipziger Volkszeitung. Bis heute erschienen etwa 25.000 Fotos Naumanns in Zeitungen und Magazinen. Seine Aufnahmen von der friedlichen Revolution 1989 wurden in über 45 Büchern und mehreren Fernsehproduktionen veröffentlicht.
Die Ausstellung "Brennpunkt Leipzig" ist vom 13. August bis 2. November 2008 im Studio im Neubau, Böttchergäßchen 3, des Stadtgeschichtlichen Museums zu sehen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, Feiertage 10 - 18 Uhr
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