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Nie mehr so vereint: The Galan Pixs (Foto: Band) |
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Ich habe es so satt. Angeblich sollen dies die letzten Worte von Winston Churchill gewesen sein. Humphrey Bogart wird für den Moment seines Ablebens ein Ich hätte nicht von Scotch zu Martinis wechseln sollen in den Mund gelegt. Und Bing Crosby kann als letzten Seufzer eigentlich gar nichts anderes als Jungs, das war eine großartige Golfpartie von sich gegeben haben.
Auf der Internetseite der Leipziger Band The Galan Pixs steht nun seit ein paar Tagen: Man muss ja nicht jeden Gaul reiten, bis er krepiert! Nach 15 Jahren gemeinsamen musikalischen Weges haben die Jungs einen Schlussstrich gezogen. Endgültig, wie Sänger Stefan Kopielski sagt.
Einen Nachruf braucht es hier natürlich in solch einem Moment, etwas von pathetischer Größe, mit ausufernden Beschreibungen ihres glanzvollen Aufstieges in luftige Branchenhöhen. Von langen Konzerttouren durchs In- und Ausland sowie zahlreichen Alben mit sensationell guter Popmusik, die The Galan Pixs zeitlebens machten, müsste man erzählen. Auf speziellen Wunsch von Stefan Kopielski dürften aber auch metaphorisch übersteigerte Beschreibungen des Niedergangs, des mit verbrannter Erde übersäten Scherbenhaufens ihrer Karriere nach dem Ende ihres Labels nicht fehlen. Nur den berühmten Phönix aus der Asche könnte man angesichts der aktuellen Meldung auf ihrer Homepage nun nicht mehr so leicht zum Fliegen überreden. |